Monique Lhoir ... Geschichten, Meer und noch mehr
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Salz

     Salz, früher auch das „weiße Gold“, genannt, ist ein lebenswichtiges Mineral, wovon wir täglich an die sechs Gramm benötigen. Besonders in der Zeit zwischen dem zwölften und sechzehnten Jahrhundert hat das Salz vielen Städten zu einem florierenden Geschäft verhol-fen. Hier sind insbesondere Lüneburg und Lübeck zu nennen.

     Das kostbare Salz wurde im Mittelalter durch Sieden von Sole hergestellt, die künstlich angesetzt werden konnte. Wichtige Orte der Salzproduktion in Deutsch-land waren Bad Reichenhall, Lüneburg und Halle. Gerade im Mittelalter verhalf Salz zu enormen Reich-tum. Insbesondere profitierten davon der Adel und die Klöster, da auf das Salzgeschäft Zölle und Steuern erhoben wurden. Aber auch die Kaufleute erzielten damit erheblichen Reichtum, wie es anschaulich an Lübeck zu erkennen ist. Doch Reichtum und florie-render Handel rief die Neider hervor, sodass es zu erheblichen Konflikten kam, wie die Geschichte zu erzählen weiß.

     Eine wichtige Salzstadt im Mittelalter war Lüne-burg. Hier soll es bereits bei der erstmals urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahre 956 Salinen gegeben ha-ben. Das blieb fast eintausend Jahre so und Salz wurde zur wichtigsten Einnahmequelle der Stadt.

     Im Mittelalter sorgte die Hanse für den internationa-len Handel, hier natürlich in erster Linie Lübeck. Dazu musste das Salz anfangs über die Alte Salzstraße, auch trockene Salzstraße genannt, oder aber über den Fluss „Stecknitz“, die nasse Salzstraße, von Lüne-burg nach Lübeck transportiert werden. In Lübeck standen Salzspeicher und von hier aus wurde auch ge-handelt. Von Lübeck aus gelangte das Lüneburger Salz in den gesamten Ostseeraum bis nach Skandinavien und ins Baltikum.

     Die Speicher sind heute noch erhalten, beherber-gen jetzt ein Textilkaufhaus und sind auf alle Fälle sehens- und besuchenswert. Erst mit der Industriali-sierung wandelte sich das einstige Luxusgut Salz zum billigen Alltagsprodukt. 

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