Monique Lhoir ... Geschichten, Meer und noch mehr
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Ertheneburg bei Schnakenbek

Die Ertheneburg wurde erstmals urkundlich im Jahre 1106, nach dem Tod von Herzog Magnus von Sach-sen, erwähnt. Der Name der Burg soll dem Fluss Ertene entnommen worden sein, der entweder ein südlicher Nebenfluss der Elbe oder aber ein Elbseitenarm war. Das Gegenstück der Ertheneburg wird auf der gegen-überliegenden Seite der Elbe, dem heutigen Artlenburg, vermutet.

Vom Elbufer aus gesehen rechts neben dem Café und Restaurant Alter Sandkrug, direkt an der Alten Salzstraße, wird die ehemalige Wallanlage der Erthe-neburg angenommen. Die Existenz einer mittelalterli-chen Burganlage ist durch archäologische Funde gesi-chert. Heute kann man aus den kaum noch zu erken-nenden Resten die ursprüngliche Gestalt der Burg er-kennen, allerdings soll ein bogenförmiger Ringwall mit einer offenen Seite zur Elbe hin die Burg umgeben haben. Hier fällt ein Steilhang 30 Meter zur Elbe hinab. Nach Norden und Osten schließt sich ein Wall mit einem bis zu 4 Meter tiefer Graben an, der im Norden durch eine Erdbrücke getrennt wird. Diese war wohl als Walldurchlass in die Burg bestimmt. Die Fläche der Burg maß etwa 65 mal 100 Meter. Zeichnung aus dem Jahre 1723 belegen, dass Wall und Graben im südlichen Bereich noch vorhanden waren. Angenommen wird, dass die Südseite der Befestigungsanlagen wahrschein-lich im 18. Jahrhundert in die Elbe gestürzt ist, da An-fang des 19. Jahrhunderts in der Elbe unterhalb des Steilhangs gewaltige Steine gefunden wurden. Jeden-falls wurde noch im Jahre 1182 von einer steinernen Ringmauer der Ertheneburg berichtet.

Im 11. und 12. Jahrhundert sicherte die Ertheneburg den Elbübergang der Alten Salzstraße (Landweg von Lüneburg nach Lübeck) von Artlenburg nach Schna-kenbek. Die Burg soll im Jahre 1181 von Heinrich dem Löwen auf seiner Flucht vor Kaiser Friedrich Barbarossa in Brand gesetzt worden sein. Später gab es an diesem Übergang nur noch eine Zollstation. Die Elbfähre Schnakenbek-Artlenburg stellte 1964 ihren Betrieb ein; heute befindet sich hier kein Elbübergang mehr.

Bei einer archäologischen Grabung im Jahre 1923 wurde unter anderem eine Münze aus der Zeit Heinrich des Löwen gefunden.

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